Aus- + Weiterbildung

Ein für mich sehr wichtiger Teil meines Berufes findet nicht während der Recherche oder beim Schreiben von Manuskripten statt, sondern in den Seminarräumen der vorwiegend journalistischen Aus- und Weiterbildung. Auf diesem Wege lerne ich im Laufe eines jeden Jahren einen erheblichen Teil der Nachwuchsjournalisten und -kreativen in Deutschland kennen und nicht wenige von ihnen begleite ich über viele Jahre hinweg: In die Freiberuflichkeit, in Auslands- und Korrespondententätigkeiten, in PR-Agenturen oder CP-Projekte. In den Seminaren und Beratungen stehen Karriere und Existenzsicherung nicht selten im Mittelpunkt.

Stets dabei: „Kiesels-Checkliste 2017“ für die Existenzgründung, die ich auch hier gerne anbiete. Und selbstverständlich das Ratgeber-Portal für Freie aus Medienberufen: www.fragKiesel.de.

Das wirtschaftliche Überleben in unserem Beruf, einem der schönsten überhaupt, ist aktuell an besondere Rahmenbedingungen gebunden. Zum Beispiel daran, dass man für Tageszeitungen in Deutschland nur als angestellter Redakteur tätig sein kann – und bitte möglichst in einem Unternehmen, das sich wenigstens in der Größenordnung noch an die geltenden Tarifverträge hält. „Freie Mitarbeiter“ und Pauschalisten – das ist mehr eine Geisteshaltung als ein Beruf – können sich derzeit leider zu oft über ein Nettoeinkommen zwischen 1.350 Euro (Pauschalist mit 2.000 Euro Honorar) und 1.100 Euro (Mindestlohn 8,50) „freuen“. Und mancher Scheinselbstständige liegt sogar noch deutlich drunter.

In den Seminaren und Workshops, die ich leite, steht deshalb sehr oft die Professionalisierung unseres Berufes im Mittelpunkt.

„Wie schließe ich mich mit anderen zu einem Journalistenbüro zusammen“ oder „Ist es möglich, als Autor auch an gut honorierende Redaktionen zu kommen“, oder „Ist Corporate Publishing wirklich was für richtige Journalisten“?

Zu mehr als 50 Prozent hängt unser wirtschaftlicher Erfolg davon ab, wie wir uns aufstellen und wie wir mit dem Handwerk unseres Berufs umgehen. Letztlich ist unser Marktwert auch davon abhängig, welche Kommunikation wir mit unseren aktuellen und zukünftigen Auftraggebern pflegen …

Deshalb: Wer gut gerüstet in den Beruf oder die Freiberuflichkeit startet, hat durchaus gute Chancen. Auch wer erst mit 40 oder noch später mehr oder minder freiwillig zum „Freien“ wird, ist nicht automatisch zur Armut verdammt! Wichtig: Gut vorbereitet und informiert starten, sich auf jeden Fall durch professionelle Weiterbildung darauf vorbereiten und den regelmäßigen Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen suchen.

Eine wichtige Aufgabe dabei können die folgenden Aus- und Weiterbildungseinrichtungen übernehmen, die ich hier aufgelistet habe.

Für den Start in die freiwillige oder nicht so ganz freiwillige Selbstständigkeit empfehle ich (natürlich) meinen eBook-Ratgeber „Start frei …“ für den Einstieg und für später sowie für die 30-Minuten monatlicher Buchführung. Und dann hat es sich schon mit dem administrativen Aufwand. Übrigens: Für die kindl-eBooks ist kein kindl nötig, sondern nur ein (kostenloser) Reader, den es für alle gängigen Betriebssysteme gibt.

Weitere Informationen zu meinem eBook „Start frei …“

Die aktuelle Liste mit den Links zur Existenzgründung für Kreative: Bookmarks

Pragmatische Hilfen

Während der Seminare, die ich als Dozent in den meisten Akademien und Ausbildungseinrichtungen für Journalisten in Deutschland leite, steht deshalb die Erleichterung der Existenzgründung sowie die spätere Existenzsicherung im Mittelpunkt. Darüber hinaus begleite ich etwa 100 vor allem Nachwuchsjournalisten in den Beruf, für einen Teil (inzwischen mehr als 1.000) schreibe ich auch die fachkundigen Stellungnahmen für die Agentur für Arbeit. Dabei arbeite ich Existenzgründungsförderung mit den allermeisten Arbeitsagenturen gut zusammen. Vor allem in den Medienstädten Hamburg, München, Köln habe ich inzwischen sehr viele fachkundige Stellungnahmen für den Bezug von Gründungshilfen erarbeitet. Der Kreis der Freiberufler, die ich zudem in die Künstlersozialkasse “begleitet” habe, ist inzwischen fünfstellig. Und schließlich: Meine Steuerseminare “für Fiskal-Legastheniker”, sind nach Ansicht etlicher Teilnehmer inzwischen „Kult“ und konnten selbst größte Skeptiker in die eigene Buchführung einführen.
Meine aktuellen Auftraggeber: Akademie Berufliche Bildung der deutschen Zeitungsverlage (ABZV) . Henri-Nannen-Schule . RTL-Journalistenschule . Akademie der Bayerischen Presse . ifp – Institut zur Förderung des Publizistischen Nachwuchses . Akademie für Publizistik . Journalistenakademie der Konrad-Adenauer-Stiftung . Zeitenspiegel-Reportageschule Günter Dahl, Reutlingen . Haus Busch, Hagen . Axel Springer Akademie, Berlin.

Die Themen der Seminare und Workshops mit mir:

Buchführung . Journalisten als Sachbuchautoren und Verleger . Coaching für Freie . Existenzsicherung . Existenzgründung . Selbstvermarktung . Corporate Publishing . Künstlersozialkasse (KSK) . Wirtschaftsberichterstattung . Steuern /KSK/ Sozialversicherung . Öffentlichkeitsarbeit für Non-Profit-Organisationen.

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